ÜBER UNS

Das Gasthaus Rössle besitzt eine mehr als 350 Jahre alte Geschichte. Eine Geschichte die wir mit einem jungen und frischem Team weiter schreiben und mit neuem Leben befüllen möchten.

Gastgeber Michael und Riccarda Borg
mit ihrem Team freuen sich auf Ihren Besuch!

GESCHICHTE & TRADITION

Das Gasthaus Rössle am Nenzinger Kirchplatz gibt es seit 1670.

 

Damals heiratete der aus Satteins stammende Jakob Egger die Nenzingerin Anna Lutz, deren Vorfahren wahrscheinlich hier schon das Gasthaus betrieben hatten und zwar im oberen, gemauerten Teil des heutigen Hauses.

 

Der vermögende junge Jakob Egger vergrößerte 1681 das Objekt, indem er nach Norden zu in Holzstrickbauweise die heutigen Gaststuben anbaute und beide Hausteile durch ein neues Obergeschoss verband.

 

Die große Stube täfelte er mit Zirbenholz aus, das angeblich auf der Alpe Panül geschlägert wurde. Die Nachkommen von Hans Jakob Egger zogen nach Frastanz und heirateten in das Gasthaus „Adler“, wo sie für mehrere Generationen verblieben. Aus dieser Familie stammte schließlich der Metzgermeister Arthur Egger, der sich 1938 in Nenzing mit Maria Meyer verehelichte. Der jüngste Sohn aus dieser Familie, Moritz Egger kaufte 1987 von der Gemeinde Nenzing das Objekt, sodass nun nach zweihundert Jahren zufällig wieder ein direkter Nachfahre des Erbauers das Gasthaus besaß.

Moritz und Elisabeth Egger bemühen sich, die im Land Vorarlberg einmalige Ausstrahlung der alten Stuben durch geschmackvolle Dekoration zur Geltung zu bringen.

 

Die älteren Bewohner von Nenzing können sich gut an den viereckigen Rösslewirtsbrunnen vor dem Gasthaus erinnern, der dann dem Straßenverkehr weichen musste. Der Brunnen vor dem Rössle bestand wie jeder andere Brunnen aus dem großen Brunnenbett, der Brunnensäule und einem kleinen angehängten Trog „Schwietrögle“ oder „Sudeltrögle“ genannt, weil hier die schmutzigen Arbeiten, etwa das Einweichen des Ackergeschirrs usw. vorgenommen wurde. Die Wichtigkeit des Brunnens am Kirchplatz bewies das verwendete Material, nämlich behauene Bürsersteine, die dann, weil mit der Zeit das Wasser austrat, durch Eisenbänder um den ganzen Brunnen gezogen wurde.

 

Ein öffentlicher Brunnen gehörte zu einem Gasthauses wie das „Amen“ im Gebet. Hier wurde auch das frische Wasser für den Gastbetrieb geholt.

IMPRESSIONEN AUS DEM RÖSSLE

Ursprünglich. Echt. Modern.

15

BETTEN

12

MITARBEITER

120

GÄSTEKAPAZITÄT

350

JAHRE SEIT ÖFFNUNG